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Kinder in Not Osnabrück e.V.

Hilfe, die Schule macht

Unsere Kinder sind unsere Zukunft

Der Gesetzgeber hat in den Sozialhilfesätzen für Kinder den „Warenkorb Bildung" nicht aufgenommen. Kann es richtig sein, dass eine Familie mit vier minderjährigen Kindern für die Schulausrüstung ein Darlehen bei der Stadt Osnabrück aufnehmen muss, mit der Folge, dass die Mutter anschließend auf Lebensmittel von der Osnabrücker Tafel angewiesen ist?

Eine Reportage über diese Familie veranlasste uns im Februar 2006 zur Gründung des Vereins Kinder in Not Osnabrück e.V.

Auch Familien mit mehreren Kindern, aber geringem Einkommen können das während eines Jahres erforderliche Schulmaterial nicht immer bezahlen. Zweck des Vereins ist die Förderung von Kindern in Armut in der Stadt und im Landkreis Osnabrück zur Erreichung besserer Startpositionen im Bildungsbereich. Denn allein in Osnabrück leben inzwischen 17 % der minderjährigen Kinder unter Sozialhilfeniveau, oder in konkreten Zahlen ausgedrückt: ca. 4.800 Kinder.

Gleiche Chancen von Anfang an

Wissenschaftliche Feststellungen zum Beispiel im Rahmen der PISA-Studie haben ergeben, dass Kinder aus Familien, die in Armut leben, ungleich schwerere Voraussetzungen haben und von einem niedrigeren Bildungsniveau aus in das Schulleben starten. Oft fehlen sogar die finanziellen Mittel, um mit Tornistern, Schulheften, Büchern die Grundlagen für eine gute Erstausstattung zu schaffen. Vom benötigten Nachhilfeunterricht ganz zu schweigen ...
Kann es sich eine reiche Gesellschaft leisten, rund einem Sechstel der Kinder nicht einmal das erforderliche Schulmaterial zur Verfügung zu stellen?
Hier soll unsere Hilfe ansetzen: Für die Ziele des Vereins sammeln wir Spenden und leiten sie direkt für gemeinnützige Zwecke an die Caritas und das Diakonische Werk weiter. Von dort werden die Gelder an die Eltern armer Kinder gegen Vorlage der OriginalBelege für Schulmaterial ausgezahlt. Eine Zweckentfremdung der Gelder ist damit ausgeschlossen.

Hilfe für einen guten Start

  • Förderung von Kindern in Armut durch Übernahme von Sachkosten für die schulische Bildung, die Vorschulbildung in Kindergärten und damit Förderung der allgemeinen besseren Bildung
  • Förderung und Zusammenarbeit im Bereich der Bildung von armen Kindern, insbesondere der Grundbildung, in Form von Zurverfügungstellung von Lernhilfen, Lernmaterialien, Nachhilfeunterricht
  • Förderung der öffentlichen Bildung und Ausbildung von Kindern aus armen Familien durch Informationen, Ausstellungen und Vorträge
  • Hilfe zur Selbsthilfe von Familien in Not